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		<title>Comic Quickie &#124; House Of Mystery Vol. 1: Room &amp; Boredom</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>batpawn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lasst uns doch heute alle gemeinsam ein Konzept für eine neue &#8220;On Going&#8221; Comicserie ausarbeiten. Welche Zutaten brauchen wir dafür? Zunächst einmal ein Genre unter dessem Deckmantel wir unsere Idee verwirklichen. Wenn ihr denn nun alle einverstanden seid, nehmen wir uns das Thema &#8220;Fabeln und Gute Nachtgeschichten&#8221; vor. Dann eine innovative, packende &#8211; vielleicht ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/778937cd27cdf178bd5a7b48c639fb82.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1610" title="778937cd27cdf178bd5a7b48c639fb82" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/778937cd27cdf178bd5a7b48c639fb82-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a>Lasst uns doch heute alle gemeinsam ein Konzept für eine neue &#8220;On Going&#8221; Comicserie ausarbeiten. Welche Zutaten brauchen wir dafür? Zunächst einmal ein Genre unter dessem Deckmantel wir unsere Idee verwirklichen. Wenn ihr denn nun alle einverstanden seid, nehmen wir uns das Thema &#8220;Fabeln und Gute Nachtgeschichten&#8221; vor. Dann eine innovative, packende &#8211; vielleicht ja sogar &#8216;noch nie da gewesene&#8217; &#8211; Story, die dem, für unsere Idee, passendem Genre schmeichelt. Ein wenig Sozialsatire hier, ein spannender Cliffhanger am Ende der ersten Ausgabe da. Natürlich eine Handvoll liebenswerter Charaktere und, um das ganze abzurunden, einen Fiesling der die Motivation unserer Helden steigert.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder wir machen es uns ganz einfach, packen die Mottenkiste unseres Verlages &#8216;raus (in diesem Fall DC Comics und dessen Vertigo Imprint) und verleihen dem ganzen einen komplett neuen Anstrich. Was, das ist euch nicht innovativ genug? Ein Schelm über mich, weil ich mir einfach die Ideen längst vergessener Tage zu Nutze mache? Und wenn ich euch nun sage dass ich mit <strong>Matthew Sturges</strong> und <strong>Bill Willingham</strong> gleich zwei Autoren die für ihre schaurig schönen Erzählungen (namhaft die <strong>fantastische</strong> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fables_(Vertigo)" target="_blank">Fables</a> Reihe) bekannt sind, verpflichten konnte? Ach, noch immer nicht überzeugt? Sind wir gar etwas kleinlaut und verwöhnt? Wie ihr wollt&#8230; aber euch sei doch bitte gesagt dass ihr euch mit <strong>House Of Mystery </strong>die wohl derzeit beste Comicserie auf dem Markt entgehen lasst. Seid mir bitte nicht böse, aber hier wird auf keinen Fall mit Superlativen gespart. Denn was sich der leitende Schreiberling dieser Serie, Matthew Sturges, aus den Fingern saugt stellt stellenweise sämtliche Fantasien der von so manch einer Fabel in den Schatten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/Homforsale.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1613 alignleft" title="Homforsale" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/Homforsale-195x300.jpg" alt="" width="156" height="240" /></a>Wie schon erwähnt ist das Konzept dieser Reihe nicht ganz neu, wenn auch noch nie in dieser Form da gewesen. Basieren tut das ganze auf der gleichnamigen <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/House_of_mystery" target="_blank">House Of Mystery</a> </strong>Comicreihe die ab dem kühlen Dezember von 1951 beim Stammverlag DC Comics publiziert wurde. In dieser ursprünglichen Form nahm die Serie große Anleihen auf die thematisch ähnlichen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tales_from_the_Crypt_(comics)" target="_blank">Geschichte aus der Gruft</a> die der Konkurrenzverlag EC Comics veröffentlichte. So drehte sich die zugrunde liegende Geschichte um die zwei Besitzer des Hauses, Cain (tatsächlich auch hier der Bruder von Abel) und Gregory, die sich trotz ihrer natürlichen Differenz immer auf Ruhe besinnen konnten, um dem Leser schaurig schöne Horrorkurzgeschichten erzählen zu können die von Ausgabe zu Ausgabe als &#8220;Comic innerhalb des Comics&#8221; eingebunden, und meist von verschiedenen Autoren und Zeichnern verwirklicht wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Viel zu Früh fiel diese Serie dann in ein kreatives Loch als mitte der 50er Jahre der Comic Code ausgerufen wurde, dessen ziel es war Comics kinderfreundlicher zu machen, und in Folge dessen die Geschichten fast gänzlich von übernatürlichen und okkulten Figuren wie Werwölfen und Vampiren befreite. Was diese Comicreihe allerdings nicht daran hinderte, nachdem sie 1983 aufgrund eher mäßiger Verkaufszahlen eingestellt wurde, im Jahre 1986 in alter Frische neu zu starten und mit insgesamt 321 Ausgaben bis 1998 ein stattliches Alter zu erreichen. Nun wanderte die Serie über zu <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vertigo_Comics" target="_blank">Vertigo Comics</a>, bekannter Maßen DC&#8217;s Ablagestelle für Comics mit intensiveren, erwachsenen Inhalten. Gerade diese Freiheit der Darstellung eher pikanterer Themen gewährleistet Möglichkeiten für die Serie, die man schon seit 1955 anstrebt: zu ihren düsteren, surrealen Ursprüngen zurückzukehren&#8230; und dank eines erfrischend neuem Konzeptes das von Sturges und Willingham ausgearbeitet wurde, darüber weit hinaus zu wandern.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/house1.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1615" title="house1" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/house1-192x300.jpg" alt="" width="154" height="240" /></a>Aber mal ehrlich, wen interessiert schon dieser ganze trockene, geschichtliche Pathos? Gehen wir doch lieber auf das hier angesprochene &#8216;Reboot&#8217; ein, auch wenn &#8216;Reboot&#8217; wohl nicht ganz der richtige Ausdruck ist. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine indirekte Fortsetzung des Klassikers, die bereits in Neil Gaimans &#8216;Märchen für Erwachsene&#8217; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Sandman_(Vertigo)" target="_blank">The Sandman </a>ihren Ursprung finden konnte. So wurde etabliert dass sich das besagte Haus der Mysterien in &#8216;the Dreaming&#8217;, dem Reich der Träume und Hort von Sandmans Hauptcharakter <strong>Morpheus</strong>, befindet.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleich die erste Seite von <strong>Room &amp; Boredom </strong>beruft sich auf die längst vergangenen Ursprünge, wenn Cain und Abel gemeinsam mit einem Tässchen Tee im Land der Träume den Tag ausklingen lassen, und Abel von seinem Bruder Cain eine Axt in die Brust gerammt bekommt. Jemand hat Cains altes Domizil, das Haus, gestohlen. Und nach Jahren des Ruhestandes ist es an der Zeit, es wieder zurück zu gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">So wird uns zu Anfang der große Unterschied zum ursprünglichem Haus klar: die neue, unverwüstliche Grundstimmung. Wenn auch mindestens genauso atmosphärisch und traumgleich wie in alten Tagen, liegt hierbei der Schwerpunkt viel mehr bei den Bewohnern des Hauses selbst und deren Vergangenheit. Oder auch ganz allgemein auf der Geschichte an sich, die sich von Kapitel zu Kapitel weiter ausbaut und schon in diesem ersten Sammelband richtig Lust auf einen packenden Höhepunkt macht, bei dem die vielen Fragen die sich aufgestaut haben, zumindest teilweise eine Beantwortung finden. Das Zentrum dieser Serie ist also eindeutig die Handlung, wohingegen die &#8216;Story&#8217; im &#8216;Original&#8217; eher das schmückende Beiwerk zu den wesentlich interessanteren Horrorkurzgeschichten war.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/dot1-1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1617" title="dot1.1" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/dot1-1-225x300.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>Das heißt natürlich nicht dass man sich von seinen Ursprüngen gänzlich entfernt hat. Auch hier haben von Ausgabe zu Ausgabe die Besucher dieses Etablissements eine düstere Geschichte auf Lager um sich so ein weiteres Getränk vom attraktiven und draufgängerischen Barkeeper <strong>Harry</strong> zu prellen. Geschichten, die nicht selten einen starken Magen des Lesers voraussetzen und die ein oder anderen gestärkten Neven. Schon die teuflische Geschichte im ersten Kapitel setzt den Grundton für alle Ausgaben, die noch folgen werden. Ohne zu viel zu verraten, dreht sie sich um eine naiv blonde, kindliche Schönheit vom Lande die sich in eine menschengroße Monsterfliege verliebt, und deren Früchte der Liebe ein böses Schicksal nach sich ziehen werden. Guten Appetit.</p>
<p style="text-align: justify;">In alter Tradition werden diese kleinen, bösen Geschichte, Ausgabe zu Ausgabe von einem anderen Künstler bebildert. Während die Haupthandlung von Luca Rossi in schaurig, gotische Bilder realisiert wird, sind es Künstler wie die wunderbare <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jill_Thompson" target="_blank">Jill Thompson</a>, die ihr schauriges stell-dich-ein geben. Dabei gelingt der raffinierte Clou, bei dem die betreffenden Künstler zwar ihren ganz persönlichen Stil in die Geschichten mit einfließen lassen, dennoch gerade in den kleinen Details Anleihen auf Rossis Zeichnungen machen, wodurch es zwar sehr stark verdeutlicht wird, wann die &#8216;bösen Märchen&#8217; beginnen und enden, diese Übergänge allerdings sehr organisch und angenehm verlaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist eine sich über Monate hinwegziehende Geschichte nur so gut, wie die Prota- und Antagonisten, die sie tragen. Auch hier haben Sturges und Willingham Figuren konzipiert, die zwar unterschiedlicher nicht sein können, doch gerade deswegen so gut miteinander harmonieren. Sei es der Frauenheld Harry der der schönen Kellnerin <strong>Cress</strong> sicherlich schon mehr als einmal das Herz gebrochen hat. Da ist <strong>der Poet</strong>, Koch des Hauses, ein hoffnungsloser Romantiker der zu jeder Tragik des Lebens ein Gedicht aus dem Herzen vorzutragen hat, man dessen scharfe, zynische Zunge allerdings besser nicht unterschätzt. Genauso wenig wie man die wilde Piratenbraut <strong>Ann</strong> unterschätzen sollte, die einem Besucher des Hauses schon ganz gerne mal den Arm auskugelt. Einfach weil sie &#8216;ihn eigentlich eh nicht so sehr mag&#8217;. Und dann haben wir auch noch den stillen Hauptcharakter der Geschichte, die Architekturstudentin <strong>Fig</strong>, die eines Nachts auf der Flucht vor zwei mysteriösen Gestalten durch eine Hintertür in das Haus gelangt ist, das &#8211; wie es die Ironie so will &#8211; genau dem Haus entspricht, das sie einst in ihren Träumen erdacht hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1618" title="creak" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/creak.jpg" alt="" width="494" height="137" /></p>
<p style="text-align: justify;">Fünf Figuren, so unterschiedlich wie Tag und nacht, die aus verschiedenen Epochen und&#8230; vielleicht sogar&#8230; Dimensionen in dieses Haus gelangen konnten, und seitdem als Gefangene dort ihr Leben fristen müssen. Fünf Figuren über die man nicht weniger wissen könnte&#8230; ausser dass sie aus den Fesseln des Hauses entkommen wollen, koste es, was es wolle. Und natürlich die Vielzahl der Hausbesucher die aus verschiedensten Dimensionen angereist kommen, und für ein alkoholisches Getränk (oder sogar zwei) bereit sich, dem Leser mit ihren bedrohlichen Erzählungen einen Schauer über den Rücken zu Jagen. Charaktere, die in ihrer natürlichen Unsicherheit sich einer Sache nicht wirklich im klaren sind: der wahre Feind, ist das Haus selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">House of Mystery ist brillant aufgrund so vieler verschiedener Dinge. Vor allem zeigt sich die Brillanz in der Kombination aus einer spannenden Horrorhandlung und unheimlichen Gute Nacht Geschichten die dem Leser von Ausgabe zu Ausgabe das Fürchten lehren. Natürlich sind es auch die bunten, sympathischen Charaktere die uns bei den Händen packen undin eine Welt entführen die ungemütlicher nicht sein könnte, wir sie allerdings dennoch nicht loslassen möchten. Zumindest so lange nicht, bis auch die letzte Kerze ausgeblasen wird und man uns zur Bettruhe bittet. Gott stehe uns bei sollte dies eintreffen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1619" title="missyou" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/03/missyou.jpg" alt="" width="541" height="159" /></p>
<pre>Mystery-Horror
Matthew Sturges, Bill Willingham, Luca Rossi
Cover: Sam Weber
©2008, DC COMICS / VERTIGO COMICS</pre>
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		<title>Review &#124; Superman: Birthright</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:58:37 +0000</pubDate>
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&#8220;You want the suit to have a mask?&#8221; &#8220;Can’t. There’s the problem. If I want people to trust me, they’ll have to be able to see my face.&#8221;
&#8220;The origin of the Man Of Steel&#8221; steht im Untertitel. Wenn es nach mir ginge, müsste es “THE origin&#8230;“ heißen. Birthright war einer meiner ersten großen Superman-Comics und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1542" title="kent" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/kent.jpg" alt="" width="443" height="93" /></p>
<blockquote><p>&#8220;You want the suit to have a mask?&#8221; &#8220;Can’t. There’s the problem. If I want people to trust me, they’ll have to be able to see my <strong>face</strong>.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;The origin of the Man Of Steel&#8221; steht im Untertitel. Wenn es nach mir ginge, müsste es “THE origin&#8230;“ heißen. Birthright war einer meiner ersten großen Superman-Comics und bereits beim ersten Lesen machte sich bei mir der Eindruck breit, dass das etwas ganz besonderes ist. Zu verdanken ist das zum einen Mark Waid, seines Zeichens Autor (Flash, Green Lantern, JLA, Supergirl, etc.)  und zum anderen Leinil Francis Yu, der sich zusammen mit Gerry Alanguilan den künstlerischen Part zur Brust genommen hat. Rein oberflächlich betrachtet macht in meinen Augen der extrem sketchige, harte und zugleich unheimlich kraftvolle Zeichenstil den Reiz des Comics für mich aus. Yu hat es geschafft, einen Superman aufs Blatt Papier zu bringen, der dem &#8220;man&#8221; im Namen wirklich gerecht wird. Wir haben durchweg markante Gesichtszüge und einen überaus maskulin wirkenden Clark Kent. Er ist kein stereotypes Muskelpaket, aber man erkennt doch sehr deutlich seinen athletischen Körper, den er später noch eindrucksvoll zum Besten gibt. Außerdem mag ich seine Haare. Der Yu-Supes kann mühelos mit dem <a href="http://brenkstertools.com/wp-content/gallery/superman/d8b2.jpg" target="_blank">haarigen Biest</a> von John Byrne konkurrieren! Überdies sieht man in einer Story mit Superman, dem Vorzeigebewohner der Erde, selten so viele dunkle und schattige Panels. Wirklich beeindruckend.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich leiste erstmal ein wenig inhaltstechnische Arbeit. Die ersten 20 Seiten beschreiben die letzten Stunden von Krypton und den psychischen Druck, dem Jor-El und Lara ausgesetzt sind, als sie keinen anderen Ausweg sehen und ihr geliebtes Kind auf die Reise ohne Wiederkehr schicken müssen. Jor-El ringt mit den Gefühlen, macht sich teils selbst für den Untergang des Planeten verantwortlich und sieht keine Zukunft für seinen Jungen.<img class="size-full wp-image-1531 alignleft" title="love" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/love.jpg" alt="" width="144" height="291" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Hopeless. It’s hopeless. […] I warned them, Lara. The building pressure at Krypton’s core… the groundquake… my findings&#8230; all &#8220;under advisement&#8221; by an administrative council of dismissive fools.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Lara, Sanftmut in Person, strahlt eine solche Ruhe aus, die uns Lesern nichts anderes als eine liebende Mutter suggeriert. Sie ist es, die ihrem Mann Beistand leistet, als er sich, starr vor Liebe, nicht in der Lage sieht, seinen Sohn fortzuschicken. Sie ist es, deren Mutterliebe so groß ist, um den Kleinen des Lebens wegen loszulassen und in das große Unbekannte entlässt.</p>
<blockquote><p>&#8220;[…] Keep faith in what we have accomplished for&#8230; it is Kal-El’s only survival. [...] Jor, <strong>listen</strong> to me. I am <strong>so frightened</strong>. I cannot imagine Kal-El not in my arms. But he doesn’t need our <strong>science</strong> now. He needs <strong>our courage</strong>.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Autoren vermitteln uns dabei ein überaus interessantes Bild von Krypton. Architektonisch gesehen wirkt alles hoch zivilisiert, sehr durchdacht und technisch auf dem höchsten Stand der Zeit. Die Details machen die großzügig verteilten kryptonischen Symbole aus, die dem begeisterten Anhänger alle bekannt sein dürften.  Das gefällt mir sehr. Ich habe die &#8220;New Krypton&#8221;-Reihe noch nicht gelesen, gehe aber stark davon aus, dass ich dort mit ähnlicher Baukunst und Symbolik konfrontiert werde.</p>
<p style="text-align: justify;">Krypton explodiert und der kleine Kal-El ist mit Kryptonit im Nacken auf dem Weg zur Erde.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzlich willkommen zu Superman: Birthright. Anders als gedacht, beginnt die Geschichte nicht etwa mit einem vermeintlichen Meteoriteneinschlag in Smallville. Nein, wir befinden uns in West Afrika und blicken einem <a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/bullet.jpg" target="_blank">25-jährigen jungen Mann</a> ins Gesicht, der in die Schussbahn mehrerer Pistolenkugeln sprintet und diese mit der bloßen Hand aufhält. Das haut einen erstmal um, oder nicht? Es stellt sich heraus, dass der junge Clark Kent für den &#8220;Ghana Dispatch&#8221;, wahrscheinlich das afrikanische Pendant zum Daily Planet, als freier Journalist unterwegs ist. Mit 18 Jahren hat er seine Eltern in Kansas verlassen um im Ausland zu studieren, das tut er seit nunmehr sieben Jahren. Diese Eingangssituation sollte nicht das letzte Mal sein, in der Clark Kent unfreiwilliger Augenzeuge eines eskalierten Bürgerkonflikts wird. Was seine Fähigkeiten angeht, wird er immer wieder gezwungen, weniger diskret zu sein, als man es von Superman in zivil gewohnt ist. Er stemmt einstürzende Gebäude, greift zu umfallen drohende Bäume ehe sie Menschen unter sich begraben und macht sich seinen stählernen Körper als Schild zu Nutze. Doch seine Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber den Afrikanern besorgt ihn. Er stellt fest, dass die Bürger Angst vor ihm haben und paranoide Neigungen entwickeln.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1535 aligncenter" title="heat" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/heat.jpg" alt="" width="443" height="194" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Ma, there’s got to be a way for me to <strong>use</strong> my abilities and yet not feel totally isolated by them. There’s <strong>got</strong> to be.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zwischendurch spielt Clark mit wilden Löwen und schreibt seiner Mutter von neu erlangten Fertigkeiten. So erwähnt er beispielsweise eine leuchtende Aura, die er um sämtliche Lebewesen herum sieht. Dabei nimmt er Farben wahr, die so schön sind, dass er ihnen keinen Namen geben kann.</p>
<blockquote><p>&#8220;I’m not sure if that halo is a soul or an aura or what. I do know that at the end of the life cycle, it <a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/aura.jpg" target="_blank">fades pretty quickly</a>, and what’s left behind is&#8230; hard to look at. Empty in a way that leaves me empty, too. But when it’s there&#8230; my god, how it shines.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich persönlich finde es sehr förderlich, dass uns die Kindheit von Clark Kent erspart bleibt und stattdessen ein 25-jähriger die Hauptrolle bekommt. Birthright ist nicht die erste Origin, die ich lese und so langsam reicht es auch. Meines Erachtens passt es zum außergewöhnlichen Zeichenstil von Leinil Francis Yu auch viel besser, die Kräfte einem erwachsenen Mann zu geben. Ein Kind tut der exorbitanten Stärke lediglich einen Abbruch. Auf den ersten Seiten werden wir mit seiner Unverwundbarkeit, seiner Schnelligkeit, Heat Vision und seiner Kraft vertraut. Ich kann euch nur eins sagen: das ist bemerkenswert!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit vergeht und wir befinden uns in Kansas. Clark überrascht Martha und Jonathan Kent mit seiner Rückkehr und dem Leser wird ein Blick in das Leben der beiden Farmer gewährt. Hier sieht man erneut, dass Superman mit dieser Origin eine Frischzellenkur erleidet, Martha wird als jung gebliebene Mutter dargestellt, die leidenschaftlich sämtlichen außerirdischen Erscheinungen auf der Erde nachgeht. Dabei wird ihr eine zeitgemäße Internetaffinität zuteil. Sieht zwar witzig aus und sorgt für einen kurzes Schmunzeln, aber ich hätte es gerne wieder gestrichen. Ich empfinde es so, als würde man die Neuzeit in den Superman-Mythos reinprügeln wollen. Lasst es doch bitte sein&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1595" title="hell" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/hell.jpg" alt="" width="443" height="128" /></p>
<p style="text-align: justify;">Clark hat große Pläne, er ist sich seinem Schicksal bewusst und möchte künftig weiterhin Gutes bewirken. Das ist ihm in Afrika klar geworden. Zusammen mit Martha beginnt er aus den Decken, in die er während seiner Raumfahrt eingewickelt worden war, das ikonische Kostüm zu schneidern. Jonathan durchlebt dabei ein Gefühlschaos. Er hängt sehr an Clark und es fällt ihm schwer, ihn so selbstständig und erwachsen zu sehen. Seinen kleinen Jungen. &#8220;Pa&#8221; erleidet einen Nervenzusammenbruch und tut unüberlegtes, ohne jetzt zuviel verraten zu wollen.</p>
<blockquote><p>&#8220;I didn’t say anything because I wanted to believe it hadn’t broken, Clark. But then you come back only to tell me you didn’t even want my <strong>name</strong> anymore. That you’re gonna go off and create a whole <strong>new</strong> identity for yourself. I miss my <strong>son</strong>.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Koffer für die Reise nach Metropolis ist gepackt. Auf der einen Seite ein blauer Anzug, eingewickelt in ein riesiges rotes Cape. Auf der anderen Seite die Brille von Jonathan Kent, gewöhnliche Oberhemden und ein dunkles Jackett.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<blockquote><p>&#8220;I think I’m in love.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/lois2.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1561 alignright" title="lois2" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/lois2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Stadt bewirbt er sich um einen Job beim Daily Planet. Wo sonst? Dabei begegnet er der reizenden Lois Lane, die ihren Namen als toughe Journalisten mit leichten, aber nur ganz leichten Tendenzen zur Dickköpfigkeit alle Ehre macht. Vom zeichnerischen her gehe ich sogar so weit und sage, dass das die beste Lois Lane ist, die ich je gesehen habe. Hab ich schon gesagt, dass ich auf Leinil Francis Yu stehe? Ich kann an dieser Stelle leider nicht beschreiben, wie toll die Panels aussehen. Ihr müsst das wirklich selbst erleben. Ich wünschte mir, dieser Mann hätte &#8220;All Star Superman&#8221; gezeichnet. Meine persönliche Frank Quitely-Allergie hält nämlich immer noch an.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter… auf den folgenden Seiten tritt der Retter in blau zum ersten Mal ins Rampenlicht. Die anfängliche Nervosität ist aus Clarks Knochen verschwunden, stattdessen durchströmt jetzt ein Adrenalinschub seinen Körper, der den Weg vom Papier bis zum Leser mühelos überwindet. Superman… darf ich schon Superman sagen? Egal, Superman geht dabei mit einer solch großen Souveränität vor, dass sämtliche Fanboy-Herzen Luftsprünge machen. Wirklich!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1538" title="treat" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/treat.jpg" alt="" width="443" height="127" /></p>
<blockquote><p>- &#8220;I’d prefer you make an <strong>appontm</strong><br />
- Shut up. Two dead, seventeen injured. Is this what you’ve <strong>come</strong> to?<br />
- What <strong>I’ve&#8211;?</strong> I <strong>beg</strong> your pardon. Do I <strong>know</strong> you?<br />
- … I’ve never met anyone like you.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Im weiteren Verlauf der Geschichte deckt Supes auf, dass Lex Luthor, der Jugendfreund des Clark Kent, in wilde Machenschaften verstrickt ist. Die beiden stehen sich das erste Mal seit Jahren gegenüber und von Freundschaft ist keine Spur mehr. Mal davon abgesehen, dass Lex nicht weiß, wen er da vor sich stehen hat. Hin und wieder durchlebt Clark auch einige Flashbacks, die die Thematik des jungen Lex aufgreifen. Er war schon während der Schulzeit erstaunlich reif für sein Alter, was nicht nur seinen extraordinären Kleidungsstil betrifft. Des Weiteren  glänzt Luthor sowohl mit hohem technischen als auch mit einem außerordentlichen wissenschaftlichen Verständnis, hat aber im Gegensatz dazu <a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/lex.jpg" target="_blank">keinerlei soziale Kompetenzen</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Lex always played it off, but I could tell what snawed at him the worst, what made him feel most alone, was the expression pretty much everyone but me had showed him by then—not just in school, but all over Smallville. Underneath all that scorn and mocking, Lex saw it bright as day on folks’ faces. It was fear. Not terror, just&#8230; unease. The sad truth is, people are afraid of what they don’t understand&#8230; or at least, can’t communicate with.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/jerk.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1546" title="jerk" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/jerk-186x300.jpg" alt="" width="186" height="300" /></a>Lex steigert sich dermaßen in seinen Fanatismus für fragwürdige Forschung, dass er seit mittlerweile zwei Wochen in seinem selbst errichteten Labor lebt und sich vor der Öffentlichkeit verbarrikadiert. Clark – die beiden haben ihrer Freundschaft vor kurzem streitbedingt gekündigt – beschließt Lex zu besuchen und begibt sich dabei in Lebensgefahr, als dieser ihm seine neueste Erfindung präsentiert: einen Generator für elektromagnetische Felder um Wurmlöcher zu erfassen. Ratet womit das Monstrum angetrieben wird… richtig, Kryptonit. Durch einen Unfall im Labor nimmt der zukünftige Industrie- und Wirtschaftsmagnat sein uns allen bekanntes äußeres an. Flashback Ende.</p>
<p>Ich bin hellauf begeistert von dieser Lex Luthor-Darstellung. Wirklich. Sein Charakter punktet bei mir ganz stark. Erstmal kleidet er sich verdammt lässig und hat eine ganz klare Vorstellung vom Leben. Leute, denen er nichts abgewinnen kann, bekommen seine fuck you-Mentalität zu spüren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Lex? Mr. Luthor, am I boring you?“ „No, you’re boring them. I’m beyond bored.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren halte ich die Situation im Labor für gänzlich gelungen. Man sieht es ihm wirklich an, dass er sich dort über Wochen hinweg verschanzt hat und leidet. Er ist abgemagert, wirkt zerzaust und hat so etwas wie einen Tunnelblick für sein Ziel entwickelt. Die kleinsten Komplikationen lassen ihn seelisch explodieren, was der naive Clark schmerzlich zu spüren bekommt. Ich will mehr von diesem Lex lesen! Widmen wir uns wieder der Gegenwart und wenden uns dem erwachsenen Lex zu. Menschen verändern sich, heißt es immer. Ein Lex Luthor tut das nicht. Natürlich nicht. Kurz nach der Halbzeit von Birthright steht unser kriminelles Superhirn im Zenit seines bisherigen Schaffens: er ist es, der Superman über seine Herkunft aufklärt. Ihr müsst die Gesichter der beiden dabei sehen, Sprachlosigkeit, auf beiden Seiten, Überlegenheit in Verbindung mit Wahnwitz bei Lex und dann ein Ausdruck totaler Fassungslosigkeit des Man of Steel. Ich ziehe meinen Hut vor dem Zeichner, abermals.</p>
<p style="text-align: justify;">Von hier an möchte  ich eigentlich nicht mehr weiter auf den Inhalt eingehen, die Spannung soll euch selbstverständlich erhalten bleiben. Lasst euch bitte nicht den Einmarsch der kryptonischen Krieger in Metropolis entgehen! Nein, ehrlich, das ist ein absolut gutes Stück Kunst. Bei der Erzählung hat sich Mark Waid an zwei oder drei Stellen etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt, das ist teilweise eine Spur zu „out there“. Versteht mich nicht falsch, ich meine nicht, dass die Momente zu verworren sind (hey, ich hab Final Crisis von Grant Morrison gelesen), ich hätte mir einfach mehr intelligente Erzählstruktur gewünscht, mehr logischen und rationalen Tiefgang. Mehr Augenblicke in denen ich als Leser nur sagen kann &#8220;Mein Gott, von der Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet&#8221; oder &#8220;What the fuck! Wie kommt der Mann auf so was?!&#8221;. Versteht ihr? Parallel dazu muss ich aber auch sagen, dass ich erstaunt bin, wie groß die Story doch letztendlich geworden ist. Ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass Origins sich wirklich nur auf den Kern der Saga, auf den Protagonisten, beschränken und diesen in den Mittelpunkt setzen. Waid tat das auch, er teilte die Kernaussage aber in mehrere Stücke und hat noch eine weitreichende Geschichte drum herum gesetzt. Da hätte man auch locker ein eigenes Buch für schreiben können. Unabhängig von der Origin.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1559" title="lexold" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/lexold.jpg" alt="" width="443" height="209" /></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich hoffe die unzulängliche Anzahl an von mir hochgeladenen Bildern kann es verdeutlichen, wie bombastisch der Comic eigentlich wirkt. Wenn ich nur ein Wort hätte, um den Stil beschreiben zu müssen, würde ich &#8220;rough&#8221; in den Raum schmeißen. Yu erzeugt mit teils so wenigen Strichen eine Atmosphäre, die auf visueller Ebene ihresgleichen sucht. Es widerfährt einem soviel Zorn, Angst, Verzweiflung und Hass, gleichzeitig treffen die Gefühle aber auch auf eine ungeheure Menge an Panels voll mit Liebe, Aufrichtigkeit und Freude. Grandios!</p>
<p align="center"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/21.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1571 alignnone" title="21s" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/21s-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/22.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1573 alignnone" title="22s" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/22s-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/23.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1574 alignnone" title="23s" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/23s-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<blockquote><p>&#8220;Mother&#8230; Father&#8230; I made it. &#8220;</p></blockquote>
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		<title>Comic Quickie &#124; Batman: Devil&#8217;s Asylum</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 02:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>batpawn</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/batman_-_devils_asylum_1.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1493" title="Batman_-_Devil's_Asylum_1" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/batman_-_devils_asylum_1-193x300.jpg" alt="" width="154" height="240" /></a>Man stelle sich einmal vor dass man bereits seit dem zarten alter von 4 Jährchen tüchtig damit beschäftigt ist seine Comicsammlung aufzustocken. Für wahr kommen da so einige Perlen zusammen bei denen es schon gefunkt hat, als man mit seinen zarten Händchen das einladend glatte Hochglanzcover berührt hat. Eine Liaison zwischen Leser und Lesestoff, ein Funke der sich zu einem wilden Feuer entwickelt hat. Geschichten die Berge versetzen können, die inspirieren und zum nachdenken anregen. Selbst viele Stunden nachdem man die letzte Seite zugeschlagen hat. Wie nennt man das? Euphorie? Wahrlich fallen einem die Schuppen von den Augen, und vor lauter Begeisterung vergisst man regelrecht zu zwinkern, und die warmen Tränen die sich über das frisch luftschnappende Auge legen mögen zwar nicht die Bleichen Schuppen ersetzen können, lassen den Blick auf andere, beschauliche Werke aber dennoch ungemein limitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das soll natürlich nicht heißen dass man diese &#8216;anderen&#8217; Werke vollkommen an sich hat vorbeiziehen lassen. Im Gegenteil, man liest sie, wirklich! Findet sogar gefallen an ihnen und bemerkt das Verstreichen von so manch unterhaltsamer Stunde. Trotzdem erscheint einem der zugrunde liegende Stoff als nichts weiter als eine unterhaltsame Trivialität, mit der man sich auch nicht weiter befassen möchte. Man merkt allerdings nicht, wie unrecht man dieser Lektüre allerdings tut. Und erst wenn man sie rund 13 Jahre später wieder aus der Mottenkiste herausholt und der Nostalgie wegen darin stöbert, die Tränchen wegwischt und sich der Poesie der Bilder vollends hingibt, fällt auf, dass einem etwas entgangen ist, das in Zeiten des Superheldenbombast zur Seltenheit geworden ist: ein stilles Meisterwerk.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1469" title="kryppen" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/kryppen.jpg" alt="" width="140" height="465" />Die Geschichte selbst könnte simpler nicht gestrickt sein. Kryppen, ein kleiner Giftmörder der aufgrund seines &#8230; extraordinären &#8230; Talentes, tödliches Gift aus seinen eigenen, körperlichen Sekreten zu gewinnen, unter ständiger Videobeobachtung innerhalb Arkhams Intensivstation steht, schließt einen Pakt mit dem Teufel &#8211; Neron. Der Teufel bietet Kryppen ein gar verführerisches Angebot, das nicht weniger als die Herrschaft über die gesamte Welt beinhaltet. Doch um in den Genuss dieser zünftigen Kost zu kommen, benötigt der Teufel zunächst eine Seele. Allerdings ist es nicht die Seele Kryppens, an die er interessiert ist. Nein nein, mit einem kleinen geistesgestörten Triebtäter weiß die Personifikation des Bösen nichts anzufangen. Viel mehr dürstet es den Unendlichen nach Gothams ganz eigenem Dämon der Nacht. Nun liegt es an Kryppen die Aufmerksamkeit von eben diesem zu gewinnen&#8230; und das um jeden Preis.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist schon ironisch wenn man erst nach so vielen Jahren bemerkt, dass diese Geschichte zentral doch eine der interessantesten Themen moderner Batmangeschichten aufwirft, die aktuell in <a href="http://www.batmans.de/news/article/Comics-News/1240001679.html" target="_blank">Grant Morrisons fabelhaftem derzeitigen Batmanrun aufgegriffen wird</a>: Batman gegen den Drachen, den alten Mann, den Dämon &#8211; der Teufel. Doch dieser fast schon irrwitzige Twist wird so subtil in das Geschehen eingebaut, dass man es bewusst zunächst gar nicht wirklich wahr nimmt. Erst nach eingehendem studieren des Stoffes fallen so viele interessante Facetten und Strukturen auf die für sich stehend bereits ganze Bände füllen könnten. Wie kann Batman, ein Mensch aus Fleisch und Blut gegen eine Böse Kraft, so alt wie die Welt selbst, antreten und in einem direkten Kampf die Überhand gewinnen? Nicht überraschend ist es vor allem die psychologische Komponente dieser Auseinandersetzung, die den Ton der Musik angibt. Natürlich versucht der Dunkle Ritter Satan dort zu treffen, wo er es am wenigsten erwartet und es ihn doch am meisten schmerzt: seine Psyche. Dass dieser psychologische Kampf &#8211; Mann gegen Monster &#8211; innerhalb DCs Hauptstadt der Geisteskranken, nämlich Arkham, stattfindet &#8211; und der Teufel sich von dort aus sein irdisches Reich errichten will &#8211; versetzt dem Leser einen Schlag in die Magengrube, der so wunderbar sitzt als würde man die Faust ins Auge und einen Nagel in den Kopf gepfeffert bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/kryppen4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1477" title="kryppen4" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/kryppen4-195x300.jpg" alt="" width="156" height="240" /></a>Was das ganze vor allem interessant macht, ist die symbolische Komponente die zwischen den Zeilen steht. So macht sich Batman schon seit mehreren Jahren das Antlitz Satans zu nutze, kleidet sich in dessen Farben und Formen und versucht in Dämonischer Gestalt das Verbrechen in seinen Grundfesten zu zerstören. Scharfe Hörner krönen sein Haupt, ein kilometerlanges, zerfetztes Cape aus schwarzem Leder wie die Flügel eines Drachens schlingt sich um ihn, hüllt ihn ein und umarmt ihn förmlich, so wie er täglich die Nacht, den Wahnsinn und die Gewalt umarmt und willkommen heißt. Er ist eine Perversion von all dem,wofür der wahrhaftige Fürst der Finsternis steht. Nun tritt der Teufel, mit all seiner aus Rachsucht gewonnenen Macht auf den Plan um Batman Absolution zu erteilen, und ihn auf dessen blutige Seite zu ziehen. Wie so oft ist es Batmans ständiger Zwiespalt zwischen Rache und Gerechtigkeit die den entscheidenden Tropfen in das Fass kippt. Was bringt ihn dazu seine Ideale zu verraten und Vergeltung an seinen vielen Widersachern zu üben? Würde er es tun um dafür das Überleben hunderter zu gewährleisten? Ist der Verlust seiner Seele an den Leibhaftigen das schlimmste Übel das ihm zuteil wird, oder steht viel mehr die Angst in die Grube des eigenen Wahnsinns zu fallen im Vordergrund?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/kryppen3.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1474" title="kryppen3" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/kryppen3-195x300.jpg" alt="" width="156" height="240" /></a>Getextet wurde das ganze von Alan Grant, der bereits 1995 (als dieser Comic veröffentlicht wurde) ein alteingesessener Hase in der Branche war. Viele werden wohl den ersten Kontakt mit ihm gemacht haben, als er noch die Manuskripte zu der dystopischen Technoir-Satire <strong>Judge Dredd</strong> für das britische Comicmagazin &#8220;2000 AD&#8221; verfasst hat. Für Batman hat er unter anderem einige der relevantesten Charaktere der &#8216;Modern Age&#8217; mitbegründet, die auch heute noch fixer Bestandteil des Batman Multiversums sind. Neben dem anarchischen Freiheitskämpfer <strong>Anarky</strong> (in dessen eigener Miniserie nicht nur viele politische Ansichten Grants mit einflossen, sondern auch seine ganz persönliche Betrachtungsweise von Religion) und dem psychopathischen Auftragskiller <strong>Tally Man, </strong>gehen auch <strong>Dr. Jeremiah Arkham</strong> &#8211; der Neffe von Amadeus Arkham und neuer Leiter der Irrenanstalt, und der Triebtäter mit Sinn für das ästhetische im Sterben, <strong>Mr. Zsasz</strong>. Die letzten Beiden sind auch hier in einigen mehr oder minder schlagkräftigen Nebenrollen Vertreten. Vor allem Jeremia entführt den Leser in sein ganz persönliches Tagebuch, und lässt uns einen Blick auf seine&#8230; unorthodoxen&#8230; Therapiemethoden erhaschen. Wieder einmal bemerkt man dass die Linie zwischen Genie und Wahnsinn dünner nicht sein kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Devil&#8217;s Asylum </strong>ist wahrlich ein Heidenspaß&#8230; sogar für Nichtheiden. Auch wenn man nach gerade einmal rund 40 Seiten gemeinsam mit Batman in die Nacht entlassen wird, sind es 40 Seiten die ein Lächeln, sowohl auf den Mündern von Batmanfans, als auch von Hobbyesoterikern und Sonntagssatanisten, wie auch ewigen Goths und Gruftis  zaubern werden. Ganz nebenbei gesagt ist es vermutlich eine der kompaktesten, spannendsten und mitreißendsten Batmangeschichten der letzten 20 Jahre die vor allem Arkham Veteranen, die selbst nach solchen Werken wie <strong>A Serious House On A Serious Earth</strong> noch immer nicht genug vom Etablissement für geistig Verwirrte haben, mit all seinen liebevollen Details im Bezug auf dessen Infrastruktur, begeistern wird.</p>
<p style="text-align: justify;">There&#8230; I said it&#8230;!</p>
<pre style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1483  aligncenter" title="kryppen2" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/02/kryppen2.jpg" alt="" width="548" height="147" /></pre>
<pre>Mystery - Horror
Alan Grant, Rick Burchett, Brian Stelfreeze
Cover: Dave Taylor
© 1995, DC COMICS</pre>
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		<title>10 Jahre, 10 Filme &#8211; Ein Cineastischer Rückblick Auf Eine Dekade</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 21:25:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[21 Grams (2003)

Auf den Punkt perfekt definierte Charakteranalyse über die Bedeutung von Liebe in unserer heutigen Zeit und die Schwere der Menschlichkeit. Wie weit würde man für Liebe gehen? Was würde uns dazu bringen einen Menschen zu töten oder seine Ermordung zu billigen? Themen die mich gerade Heute sehr beschäftigen und die zunehmend in meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><strong>21 Grams</strong> </strong><strong><span style="font-weight: normal;">(2003)</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-weight: normal;"><a style="text-decoration: none;" href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/21grams.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1411" title="21grams" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/21grams.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="font-weight: normal;">Auf den Punkt perfekt definierte Charakteranalyse über die Bedeutung von Liebe in unserer heutigen Zeit und die Schwere der Menschlichkeit. Wie weit würde man für Liebe gehen? Was würde uns dazu bringen einen Menschen zu töten oder seine Ermordung zu billigen? Themen die mich gerade Heute sehr beschäftigen und die zunehmend in meine Arbeiten einfließen. Dieser Film ist eine unheimliche Inspiration für mich und nicht nur einer der ganz großen Filme der letzten Dekade, sondern einer meiner Lieblingsfilme überhaupt. [...]</span></strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong><span style="font-weight: normal;"><span id="more-1409"></span></span><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VArpLbTaZFY&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/VArpLbTaZFY&amp;feature"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: left;"><strong>Die Klavierspielerin / La Pianiste</strong> (2001)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/la-pianiste.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1417" title="la pianiste" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/la-pianiste.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Film der mich auf einen meiner, aus heutiger Sicht, Lieblingsregisseure &#8211; nämlich Michael Haneke &#8211; aufmerksam gemacht hat. Ich muss zugeben dass ich mir zunächst sehr unsicher war ob ich diesen Film &#8220;Caché&#8221; vorziehen soll, den ich auch unheimlich liebe und jedem empfehlen würde ihn sich anzusehen, aber mein rein nostalgischer Grundgedanke und meine melancholische Zuneigung zum Symbolismus (2001 ist eine Zahl die sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht) taten meiner Entscheidung genüge.</p>
<p>Ein unglaublicher Film und wohl der erste Film den ich je gesehen habe der mich bis zum Schluss tatsächlich schockierte und schwer mitnahm. Man sagt Haneke nach dass er einen sehr kalten, emotionslosen Stil hat und seine Menschen gleichgültig, zynisch und schlicht unmenschlich wirken. Und auch wenn ich das nicht abstreiten will (man kann das ja auch durchaus positiv sehen), hat er hier doch ein tiefes Charakterdrama geschaffen das mit Erika Kohut eine durchaus facettenreiche Protagonistin aufweisen kann, deren Beweggründe für viele zwar unnahbar, aber nie unverständlich wirken. Man wird sich zwar schwer mit ihr identifizieren können, ihr leiden ist einem aber zu jeder Zeit bewusst, weswegen das Ende umso mehr wie ein Schlag in die Magengrube wirkt. Toller Film, toller Regisseur und mit Issabelle Huppert eine unglaubliche Hauptdarstellerin.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gpKH1NRUuss" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/gpKH1NRUuss"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>A Tale Of Two Sisters</strong> (2003)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/tale.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1426" title="tale" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/tale.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Unbestritten waren die 2000er wohl die Jahre der asiatischen Horrorfilme, oder zumindest ihres großen Booms im westlichen Raum. Umso überraschter war ich gerade über diesen Film der neben solchen Größen wie &#8216;Ringu&#8217; und &#8216;Ju-On&#8217;, zumindest bei mir, völlig untergegangen ist. Ein kleiner Film aus dem koreanischen Raum der mich, mehr als ich es erwartet hätte, völlig in sich hinein gezogen, gefesselt und fasziniert hat, wie kein zweiter Horrorfilm der letzten Jahre. Womöglich weil sich gerade dieser Streifen so erschreckend wenig wie ein Horrorthriller angefühlt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst, die diesen Film umschlungen hat, kam mehr in Portionen eines surrealen Charakterdramas. Die Schwestern, Su-Mi und So-Yeon werden seit Jahren von ganz eigenen Geistern, die sich in Form ihrer eigenen Psyche erkennbar machten, heimgesucht. Beide teilen eine tiefe, tragische Verbundenheit und eine Liebe zueinander, wie sie es mit keinem anderen Menschen teilen könnten. Ihre Stiefmutter fungiert als pervertiertes Abziehbild einer bösen Stiefmama aus Grimms Märchen und ihr Vater ist in seinem innersten wohl schon seit mehreren Jahren &#8216;tot&#8217;. Selbst als der Film letzten Endes in das Fantastische übergeschwungen ist, wirken seine Charaktere so&#8230; schockierend glaubwürdig, menschlich und bodenständig. Der wahre Horror ist auf einer weitaus psychologischeren Ebene. Glanzvoll, für mich ein perfektes Beispiel, wie ein Horrorfilm auszusehen hat. Zumindest, um mir zu gefallen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WDyWVOIY8Mg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/WDyWVOIY8Mg"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Silentium!</strong> (2004)</p>
<p style="text-align: justify;"><a style="text-decoration: none;" href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/silent.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1427" title="silent" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/silent.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wieder ein, für mich, sehr schwieriger Fall. Welche Brenner-Verfilmung soll es denn sein? Gehe ich rein vom Unterhaltungswert aus, muss ich sagen, dass ich in weiten Teilen &#8216;<a href="http://brenkstertools.com/filmrezension-komm-suser-tod-komm-suse-groteske-teil-1/" target="_blank">Komm, süßer Tod</a>&#8216; wesentlich mehr genossen habe. Die Gags waren schärfer und der großartige Simon Schwarz wesentlich präsenter. Auch dachte ich darüber nach, beide Filme als ein großes ganzes hier miteinander zu verbinden und sie als einen ganzen Film zu betrachten. Doch dafür sind beide Streifen viel zu verschieden, sowohl atmosphärisch als auch thematisch. Die Thematik war es dann, die mich doch dazu verleitet hat, Silentium den Vorzug zu gewähren. Nicht nur, dass mich die beissende Kirchengroteske in all meiner Faszination für Religion und wie diese gelebt wird, wesentlich mehr interessiert als Korruption im österreichischen Gesundheitswesen. Auch der allgemeine Kriminalfall war um einiges spannender, durchdachter und vielschichtiger. Zwar war der Stoff viel zu zynisch und bitter um als &#8216;reine Unterhaltung&#8217; genossen zu werden, auf lange Sicht gesehen trug ich letzt endlich allerdings mehr Diskussionsstoff davon als noch bei &#8216;Komm, süßer Tod&#8217;. Und darauf kommt es für mich dann doch mehr an.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P0VxUomuMOI" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/P0VxUomuMOI"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>The Boat That Rocked</strong> (2009)</p>
<p style="text-align: center;"><a style="text-decoration: none;" href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/rock.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1431" title="rock" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/rock.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Großartig, schlicht und ergreifend. Für mich die, mit Abstand, beste britische Komödie dieser Dekade. Neben pech-schwarzem, zynischem Humor bietet der Film mit all seinen liebenswerten Charakteren und einem der besten Soundtracks aller Zeiten, alles was mein royales Herz begehrt. Richtig überrascht haben mich nicht nur die &#8211; für eine Komödie diesen Ausmaßes &#8211; zahlreichen Twists in der Handlung, sondern auch wie bitter und bösartig sie mir vor den Latz geschossen wurden. Ich kann gar nicht die vielen Male wiedergeben, in denen ich mir unsicher war ob ich lachen oder geschockt das Unterkiefer &#8216;runter klappen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kritik an der konservativen, britischen Gesellschaft die auch heute noch durchaus von Relevanz ist, hat mir in seiner Subtilität besonders gut gefallen. Hier wurde nicht einfach nur plump mit dem Hammer des tieferen Sinnes auf die Tischplatte gehauen, sondern das ganze wunderbar am Rande, und dennoch bemerkbar, &#8216;runter gekurbelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Und gebt Nick Frost mehr Rollen! Fuck!</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XnQc3lO4JDs" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/XnQc3lO4JDs"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>The Constant Gardener</strong> (2005)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/gardener.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1432" title="gardener" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/gardener.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Verfilmung meines Lieblingsbuches von John le Carré ist zugleich auch meine Lieblingsromanverfilmung dieser Dekade. Man kann es nicht abstreiten, John le Carré ist ein sehr politischer Autor. Dieses Muster hat sich durch so ziemlich jeden seiner Werke gezogen was ihn aus vieler Sicht zu einem durchaus Kontroversen Schreiberling machte. Was mir an vielen seiner Büchern immer recht bitter aufstoss war die Art wie er mit seinen Charakteren umging, oder besser gesagt wie er &#8216;nicht&#8217; mit ihnen umging. Ohne ihnen Eindimensionalität zu unterstellen, merkte ich dann doch wie Figuren mit Profil oft der größeren Message wofür sie stehen zum Opfer fielen (Die Libelle). Bis ich &#8216;The Constant Gardener&#8217; gelesen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Film gilt das selbe, wie für das Buch. Neben der mehr als berechtigten Kritik an britische Pharmakonzerne und wie sie für ihren guten Profit vor allem afrikanische Länder ausnutzen steht hierbei mit Justin Quayle ein melancholischer, durch die Ermordung der liebe seines Lebens schwer geplagter Held im Vordergrund, dessen simple Rachegedanken sich schnell zu etwas deutlich größerem ausbauen. Dem Wunsch das Werk seiner Frau zu vollenden, damit sie endlich in Frieden ruhen kann. Ich war und bin so unfassbar überrascht wie Emotional dieser Film doch ist, ohne dabei eine relevant politische Message aus den Augen zu verlieren. Vielmehr funktioniert diese gerade durch die sich aufgebaute Liebesgeschichte und Justins Melancholie. Vor allem ist hierbei ein Politthriller gelungen, der selbst jemanden wie mir, den man eigentlich mit Politthrillern jagen kann, sehr gut gefallen hat.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4BG8iQM3QXw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/4BG8iQM3QXw"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Oldboy</strong> (2003)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/oldboy.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1433" title="oldboy" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/oldboy.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Für mich ungeschlagen die beste Comicverfilmung der Dekade&#8230; ach was, aller Zeiten! Das aufgrund eines ausschlaggebenden Punktes: Wir haben es hier mit einem der seltenen Fälle zu tun, in dem die Verfilmung besser ist als die Vorlage! Wobei ich sagen muss dass diese Behauptung in gewisser Weise durchaus unfair ist. Beide Medien funktionieren im Grunde auf zwei verschiedenen Ebenen. Zum einen haben wir hier den Manga, der mehr als Bodenständige Neo-Noir Hommage an den Stoff &#8216;ran gegangen ist und einen ernsthaften Krimi zu erzählen versucht. Zum anderen haben wir eine surreale Mysteryklausel über Liebe, Verlust und Rache und dem Wunsch, das genommene Leben zurück zu gewinnen. Gerade im Motiv der Rache unterscheiden sich beide Medien völlig. Wo im Manga der Hauptcharakter, Gatô, Versucht endlich ein normales Leben zu führen und den Wunsch nach Rache dem zugunsten Unterdrückt &#8211; und nur gezwungen durch seinen Peiniger versucht die letzten 10 Jahre zu re-konstruieren, ist Oh Dae-Su im Film ein entschieden rabiaterer Charakter der aus eigenem Willen sich auf das Spiel seines Widersachers einlässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was den Film allerdings wesentlich besser macht als den Manga ist nicht nur das wesentlich komplexere Ende, sondern das Motiv des Antagonisten. Viel durchdachter, viel geschmeidiger in die Handlung integriert und vor allem glaubwürdiger. Sehr ironisch wenn man bedenkt dass gerade der Manga versucht hat ein realistisches Bild zu erzeugen und sich dann ein Ende aus der Nase zieht, dass man mit dem Psychologieholzhammer bearbeitet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schon bei der Klavierspielerin machte mich auch Oldboy auf einen weiteren Regisseur aufmerksam, Park Chan-Wook, den ich ebenfalls in meine Liste der ganz großen Filmschaffenden aufgenommen habe.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YLn1y9v6yno" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/YLn1y9v6yno"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Inland Empire</strong> (2006)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/inland.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1435" title="inland" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/inland.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">David Lynch tut das, was David Lynch am besten kann: mit den Gehirnen seiner Zuseher ficken und trotzdem für ordentlich Gesprächsstoff sorgen, wenn man sich denn erst einmal beruhigt hat. Und dabei seinen besten Film seit Lost Highway aus den Ärmeln schütteln. Mulholland Drive mag zwar als ganzes gesehen ein wesentlich erträglicher Film sein. Allerdings hat er, für mich, einen sehr bitteren Nachgeschmack dass es sich dabei um den Pilotfilm einer Serie handelt, die niemals verwirklicht wird. Und das merkte man ihm leider Gottes zu jeder Zeit an. Viele spannende Ideen die in der Luft gelassen wurden und nur so vor sich hin torkelten.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade da ist Inland Empire wesentlich runder, auch wenn man es nicht wahr haben will wird jede begonnene Idee filmisch zu Ende gedacht. Mit wirren und obskuren, gar unwirklichen Resultaten, aber immerhin mit einem bestehenden Abschluss. wie man das ganze nun aufnimmt und interpretiert bleibt ganz und gar dem Zuseher überlassen. Gibt es eine logische Erklärung für das geschehene? Wer weiß. Sollte man es erklären? Eher nicht. Aber die Tatsache, dass es einem überlassen wird, ohne dass dabei der Film als großes Ganzes verfälscht wird, zeigt was Lynch von vielen Filmemachern unterscheidet, die seinen Stil und seine Art zu erzählen kopieren versucht: es gibt immer eine Erklärung für den Wahnsinn. Aber dennoch bleibt es Wahnsinn.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BBENalLEnSE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/BBENalLEnSE"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Control</strong> (2007)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/control.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1436" title="control" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/control.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Film hat für mich ein kleines Kunststück geschafft. Zum einen hat man sich das Ziel gesetzt das Leben um Joy Division Frontmann Ian Curtis düster und kritisch zu betrachten. Von seinem Leiden, über seine Exzesse bis hin zu seiner unvermeidlichen Selbstzerstörung. Und trotz Allem ist es wohl die emotionalste und schönste filmische Biografie, die man zu Ehren der musikalischen Legende hätte machen können. Überhaupt punktet der Film in einer Hinsicht, wo so manch andere Biografie versagt: er hat Seele.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q5pnGS1oeVE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/q5pnGS1oeVE"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Memento</strong> (2000)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/memento.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1437" title="memento" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/memento.jpg" alt="" width="500" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine emotionale Symphony der Rache die das wohl simpelste Filmkonzept der Welt aufgriff, und ihm ein erfrischendes Facelift unterzog. Die stärke des Filmes liegt allerdings nicht nur in seiner kreativen Erzählweise (die es trotz zunächst wirrer Struktur schafft, die Geschichte angenehm unanstrengend zu erzählen), sondern in seinen wunderbar vielschichtigen Charakteren. Leonard ist eine Figur wie sie sich ein Raymond Chandler hätte ausdenken können. In ihm schlummert ein Dämon, und obwohl John G. seine Frau ermordet hat, ist er aufgrund seiner Amnesie wohl selbst sein größter Feind.</p>
<p style="text-align: justify;">In dieser düsteren Welt gibt es keine Guten und auch keine Bösen. Jeder Charakter ist überhäuft von Graustufen. Leonards unerbittliche Liebe zu seiner Frau ist es, die die Geschehnisse ankurbelt und bis zum tragischen Finale (oder Anfang) geleitet. Wer bei seinem melancholischen Monolog in dem er seine unsterbliche Liebe rezitiert keine Herzschmerzen bekam, hat den Film wohl nur halbherzig mitverfolgt. Das ist es, was den Film so besonders macht. Er ist ein schwer emotionaler Trip der auch vom Zuseher viel Gefühl abverlangt. Wunderbar.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lN8wQJqk_mc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/lN8wQJqk_mc"></embed></object></p>
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		<title>True love&#8230; always.</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 14:42:54 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/transmet.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1403" title="transmet" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/transmet-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>twisted in chains</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 15:54:50 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1393 aligncenter" title="twenty" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2010/01/twenty.png" alt="" width="299" height="300" /></p>
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		<title>Once again&#8230; Superman: Red Son</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 21:54:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Today I’m writing probably the last time about Superman: Red Son. Along with the whole Batman stuff recently I’ve scanned also the very last pages of that comicbook. Thematically it doesn’t go together, therefore I made the decision to spread it particular.
This day we are talking about the historical context between the Superman-family, the house [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Today I’m writing probably the last time about Superman: Red Son. Along with the <a title="Anarchy in Black" href="http://brenkstertools.com/anarchy-in-black/" target="_blank">whole Batman stuff</a> recently I’ve scanned also the very last pages of that comicbook. Thematically it doesn’t go together, therefore I made the decision to spread it particular.</p>
<p>This day we are talking about the historical context between the Superman-family, <em>the house of El</em>, and the rich and powerful family of <em>Luthor</em>. In his elseworlds story Mark Millar, writer of Red Son, took advantage of the Superman creators’ &#8220;L-letter-affinity&#8221;. Luthor, Lane, Lang, -El, -L&#8230; you know.</p>
<p>Let me quote some lines. Original panels below.</p>
<blockquote><p>Mankind had evolved to become the most advanced species in the known universe, inspired and led by a billion years of the Luthor lineage.</p>
<p>Lena Luthor; the artist, Lombard Luthor; the imaginer, Lori Luth-145; the mathemagician, Jordan Luth-1938 [editor's note: first link to the El’s]; pioneering necronaut and first man to set foot in the afterlife.</p>
<p>Alex-L, Jordan-L, Lana-L and, of course, Lex Luthor’s great-grandson to the power of fifty; a young man called Jor-L whose iq exceeded that of even his beloved ancestor.</p></blockquote>
<p>
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	<div class="ngg-album">
		<div class="ngg-albumtitle"><a href="http://brenkstertools.com/nggallery/post/once-again-superman-red-son/album-7/gallery-7">Superman: Red Son Ending</a></div>
			<div class="ngg-albumcontent">
				<div class="ngg-thumbnail">
					<a href="http://brenkstertools.com/nggallery/post/once-again-superman-red-son/album-7/gallery-7"><img class="Thumb" alt="Superman: Red Son Ending" src="http://brenkstertools.com/wp-content/gallery/red-son-ending/thumbs/thumbs_scannen0020.jpg"/></a>
				</div>
				<div class="ngg-description">
				<p></p>
								<p><strong>5</strong> Photos</p>
							</div>
		</div>
	</div>

 	 	
	<!-- Pagination -->
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</div>

<br />
<img class="alignright size-full wp-image-1330" title="Lex Luthor and Supergirl" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2009/12/lex-luthor-and-supergirl.jpg" alt="Lex Luthor and Supergirl" width="279" height="180" /><br />
Isn’t that exciting? Apart from that we’re talking about an elseworlds story I think the idea isn’t that odd. At least we have an explanation for the relationship between Supergirl and Lex Luthor, because as is well known it’s not <em>that</em> love thing. Lex is a part of Kara’s family and she probably knows it unconscious!</p>
<p>Only if the factor “time” comes into play it’s going to be paradox. THE ancestor of the Luthors (at least in the Superman continuity) cannot meet up with the Last Son of Krypton, youngest member out of the house of El.</p>
<p>Definitely I can say that I’ve read one of the brightest Superman comicbooks of our time. I recommend it absolutely!</p>
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		<title>Re: Anarchy in Black</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:42:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Quite a month ago I&#8217;ve had shown you some cool parts of Superman: Red Son. Yesterday I found out that DC has made a motion comic out of it. Accidentally, the teaser trailer includes exactly my scanned scenes. Creepy, isn&#8217;t it?
You never should have come here, Superman. You should have died in your own world [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quite a month ago I&#8217;ve had shown you some <a href="http://brenkstertools.com/anarchy-in-black/" target="_blank">cool parts of Superman: Red Son</a>. Yesterday I found out that DC has made a motion comic out of it. Accidentally, the teaser trailer includes exactly my scanned scenes. Creepy, isn&#8217;t it?</p>
<blockquote><p>You never should have come here, Superman. You should have died in your own world and kept your<em> alien fingers</em> out of human affairs.</p></blockquote>
<p><object style="width: 560px; height: 340px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TIuscsQUECg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed style="width: 560px; height: 340px;" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/TIuscsQUECg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
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		<title>I Know Why Frank Miller Wept, Motherfucker!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 19:49:58 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2009/12/goddamnbatma1n.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1260  aligncenter" title="goddamnbatma1n" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2009/12/goddamnbatma1n-150x150.jpg" alt="goddamnbatma1n" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>The Bride Of Corinth</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>batpawn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Her name is Edéa. She is the prototype of a larger series of android-mannequins that are considered &#8220;a bigger, better and much more complex lifeform&#8221; by their makers. She works through human blood. Sadly for her, her A.I. resembles a human soul. Sadly for her creators, she got free. Bad for her own spirit, the hunger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Her name is <em>Edéa</em>. She is the prototype of a larger series of android-mannequins that are considered &#8220;a bigger, better and much more complex lifeform&#8221; by their makers. She works through human blood. Sadly for her, her A.I. resembles a human <em>soul</em>. Sadly for her creators, she got <em>free</em>. Bad for her own spirit, the <em>hunger</em> is slowly driving her mad.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2009/11/Scan20002.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1248    aligncenter" title="Scan20002" src="http://brenkstertools.com/wp-content/uploads/2009/11/Scan20002-150x150.jpg" alt="Scan20002" width="150" height="150" /></a></p>
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